(AdK/www.kachelofenwelt.de/Gutbrod)

„Smart heating“ – Lifestyle-Trend Gaskamine

Der Trend in Sachen „Smart Home“ geht weiter – mit Komfort-Feuer. Dieses gibt es in vielen individuellen Varianten: Gaskamine, Gaskaminöfen oder Kachelöfen mit Gas-Heizeinsätzen sind neben modernen Holzfeuerstätten immer beliebter und verzeichnen zweistellige Steigerungsraten. Für alle, denen das Handling mit Brennholz bzw. Pellets unwichtig ist, oder die dazu keine Lust oder Zeit haben, bietet sich eine moderne Gasfeuerstätte an.
Ein Knopfdruck und der Ofen zündet automatisch. Kontrolliert wird das Feuerschauspiel mit einer Fernbedienung, einige Geräte lassen sich per App (Android oder iOS/Apple) über WLAN vom Smartphone oder vom Tablet aus steuern. So lassen sich die Flammenstärke und Wärmeleistung des Gaskamins oder Gaskaminofens präzise regeln, das Flammenbild kann z. B. individuell variiert werden und es gibt Geräte mit Eco-Modus, der den Gasverbrauch senkt. Auch die Betriebszeiten lassen sich per Fernbedienung oder App programmieren. Dann kann das Feuer bereits lodern, wenn man abends nach Hause kommt und der Raum ist angenehm warm. Dank moderner Steuer- und Regeltechnik halten Gasfeuerstätten die gewünschte Temperatur per Raumthermostat vollautomatisch. Zum hohen Bedienkomfort trägt bei, dass Erdgas weit verbreitet ist und automatisch ins Haus kommt. Ist kein Erdgasanschluss vorhanden, gibt es auch Modelle für Flüssiggas (Propan). Besonders in modernen Architekturkonzepten und im städtischen Bereich sind Gasfeuerstätten verbreitet. Sie stehen für Lifestyle, Design und zeitgemäßes Wohnen. Man findet sie auch in Hotels, Wellnesscentern. Und speziell dort, wo aufgrund der baulichen Situation oder durch Vorschriften der Gemeinde oder Stadt das Heizen mit Holz nicht möglich ist, sind sie eine ideale und oftmals die einzige Lösung, um sich ein echtes Feuererlebnis ins Haus zu holen.

Schönes Flammendesign

Hersteller von Gaskaminen haben ausgeklügelte Verbrennungstechniken ent­wickelt, um das Flammenbild eines Holzfeuers täuschend echt und mehrdimensional darzustellen. Die Geräte sind meist mit feuerfesten keramischen Holzscheit-Imitaten ausgestattet – selbst Ofenkenner sehen kaum noch einen Unterschied zum echten Holzfeuer. Die natürliche Holzfeueroptik mit möglichst langen gelben Flammen wird in der Regel durch eine präzise abgestimmte Sauerstoffzufuhr erreicht. Für Puristen ist auch ein ebenmäßiges Flammendesign möglich, passend zu einer klaren, sachlichen Architektursprache.

Hoher Wirkungsgrad – Feinstaub ist kein Thema

Gasfeuerstätten erreichen mit zirka 75 Prozent ähnlich effektive Wirkungsgrade wie Holzfeuerungsanlagen. Auch in der Heizleistung (zwischen 3 und 8 kW) können sie mit holzbefeuerten Öfen mithalten. Sie sind zudem sauber im Betrieb. Gas verbrennt nahezu rückstandsfrei, schadstoffarm, umweltfreundlich und ohne Geruchsbildung. Feinstaub kein Thema – so ist man auch bei den neuen Vorgaben und künftigen Umweltauflagen durch den Gesetzgeber auf der sicheren Seite. Die meisten Gaskamine werden als geschlossene Systeme mit Glasscheibe verkauft. Für moderne, luftdichte Niedrigenergiehäuser eignen sich von der Raumluft unabhängige Gas-Geräte mit externer Verbrennungsluftzufuhr und Rauchgasableitung. Sie können auch mit geregelter Wohnraumbelüftung problemlos betrieben werden.
Gasfeuerstätten mit moderner Gerätetechnik gibt es beim Fachmann in vielen Design-Varianten und Formaten. Gasfeuerstätten dürfen nur vom Ofen- und Luftheizungsbauer errichtet und vom Gasinstallateur angeschlossen werden. Smarte Beratung und Betreuung bietet der Meisterbetrieb: hier hat man die Sicherheit, dass alles passt und man sich um nichts kümmern muss. Der Umgang mit Gasfeuerstätten ist äußerst einfach und komfortabel – ein Feuererlebnis, das in die heutige Zeit passt und viele begeistert. Adressen qualifizierter Ofenbauer-Fachbetriebe und weitere Infos rund um den Kachelofen, Heizkamin und Kaminofen gibt es bei der AdK, der Arbeitsgemeinschaft der deutschen Kachelofenwirtschaft e.V.