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Gesünder essen, aber wie?

Nur noch vegetarisch, ganz ohne Zucker oder am besten alles roh? Gar nicht so einfach, sich in der Flut von „gesunden“ Ernährungskonzepten zurechtzufinden. Oder doch? Rund 84 Prozent der Deutschen geben an, sich gesund zu ernähren. Trotzdem steigen die Zahlen ernährungsbedingter Krankheiten weiter rapide an, ebenso wie der Anteil von Menschen mit Übergewicht. Das muss nicht sein, denn aus saisonalen Zutaten lässt sich alles zaubern, was sowohl der Linie als auch der Gesundheit gut tut. Für viele Gerichte ist es nicht einmal nötig, besonders viel Zeit am Herd zu verbringen. Hier sind Tipps, die wirklich jeder in die Tat umsetzen kann.

1.Basisch beginnen
Ein ausgewogener Säure-Basen-Haushalt ist aus naturheilkundlicher Sicht eine wichtige Grundlage, um leistungsfähig und aktiv zu sein. „Was wir essen, spielt dabei eine entscheidende Rolle“, erklärt Jana Jentgen vom Familienunternehmen Jentschura, das seit Jahrzehnten basische Lebensmittel herstellt. Ihr Rat: Es sollten vor allem Zutaten wie frisches Obst und Gemüse, Kartoffeln und Vollkornprodukte auf dem Speiseplan stehen. „Zucker, tierische Produkte, Kaffee, Weißmehl und verarbeitete Lebensmittel können zu einer Übersäuerung des Gewebes führen. Zu den möglichen Folgen gehören neben Übergewicht, mit all seinen Folgen für Herz, Kreislauf und Stoffwechsel, auch Leistungsschwäche, Müdigkeit und Infektanfälligkeit.“

2. Morgens durchstarten
Ein gesundes Frühstück lässt sich oft am leichtesten in einen vollen Alltag einbauen. Das kann ein frischer Smoothie sein oder auch ein warmer Getreidebrei. Auf diese Weise wird schon morgens eine gute Grundlage geschaffen. Fertige Mischungen für basische Frühstücksbreie gibt es in Reformhäusern und Bioläden. Sie werden einfach mit heißem Wasser übergossen und ganz nach Geschmack mit Zimt, Honig oder frischem Obst verfeinert.


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3. Flexibel bleiben
Wenn es im Job hoch her geht, ist manchmal wirklich keine Zeit für eine ausgiebige Mittagspause. Dann sind gesunde Snacks Gold wert, um Heißhunger vorzubeugen. Nüsse oder Mandeln sättigen zwischendurch ebenso wie Gemüsesticks mit Dip, die sich gut vorbereiten lassen.


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4. Kreativ werden
Heimisches Gemüse ist so vielseitig - es lohnt sich, neue Rezepte auszuprobieren. Viele sind schnell zubereitet und schmecken der ganzen Familie, etwa Gemüseragout oder „Zoodeln“, für die Zucchini und Karotten in schmale Streifen geschnitten, gedünstet und wie Nudeln mit Soße oder Pesto serviert werden.


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5. Detektiv spielen
Vielen ist nicht bewusst, wie viel Fett, Zucker und Salz täglich auf ihrem Teller landen. Tipp: Eine Zeitlang genau auf die Nährwertangaben von Fertigprodukten achten. Ein Glas Apfelsaft besteht beispielsweise zu rund einem Viertel aus Zucker. Eine TK-Pizza liefert über 40 Gramm Fett und besonders viel Salz steckt nicht nur in Chips, sondern auch in Schmelzkäse.
(Quelle: djd)


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