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Gesunder Genuss

Immer mehr Verbraucher möchten wissen, wo das Fleisch, das auf ihrem Teller landet, her kommt. Die Skandalmeldungen über Massentierhaltung haben bei ihnen ein Umdenken bewirkt. Sie möchten artgerechte Tierhaltung unterstützen und ihr Fleisch von regionalen Produzenten kaufen. 

Der Hof Gordes in Arnsberg-Hüsten ist seit 1996 ein solcher Direktvermarktungsbetrieb. Katharina Gordes und ihre Familie haben sich dabei ausschließlich auf Hochlandrinder spezialisiert, die ganzjährig auf der Weide leben und ihr Dasein in Rinderfamilien genießen dürfen. 

TOP : Frau Gordes, das Thema artgerechte Tierhaltung ist nicht neu. Erstaunlich ist aber, dass Sie auf Ihrer Website ganz offen über Schlachtung sprechen. Denn viele Tiere, die ansonsten gut gehalten werden, landen letzten Endes trotzdem in großen Schlachtfabriken und leiden oft über Stunden entsetzliche Qualen. Was machen Sie anders als andere? 

Katharina Gordes: Wir sind ein Familienbetrieb und unser Metzger mit seinem kleinen Schlachtbetrieb, ist es auch. Dadurch sind sowohl die Aufzucht der Tiere, und das Töten nicht anonym, sondern sehr persönlich. Alle Prozesse rund um unsere Tiere haben mit Ehrfurcht und Respekt zu tun. Wenn eines unserer Hochlandrinder geschlachtet werden soll, wird es auch erst an dem Morgen, kurz vor der Schlachtung, auf den Anhänger, direkt von der Weide aus, verladen. Dabei striegeln wir es, und es gibt ein Leckerlie. Der Anhänger ist vertraut, er macht ihnen keine Angst, denn sie werden mit diesem auch auf unterschiedliche Weiden gebracht. Beim Metzger hat es alle Zeit der Welt den Transporter zu verlassen. Dort ist es ruhig, kein Kontakt zu anderen Tieren, weder tot noch lebendig. Stress bleibt also komplett aus. Mein Vater raucht Zigarre, den Geruch kennen sie, er überlagert andere Gerüche an dem fremden Ort. Das Tier steigt aus dem Trailer aus; keine Wartezeit für das Tier, Schuss, Stille – um Qualitätsfleisch zu produzieren darf es vorher kein Leiden geben. 

TOP: Auf Ihrer Website kann man die Geschichte der Rinder von der Geburt bis zum letzten Tag nachlesen. Das spricht für Transparenz. 

Katharina Gordes: Ja, wir legen sehr viel Wert auf Transparenz. Von Mitte März bis Mitte April werden bei uns wieder viele Kälber geboren. Die Tiere stehen auf verschiedenen Weiden auf dem Flammberg in Hüsten. Dort kann man sie sich anschauen. Wir freuen uns immer über Interessierte und beantworten gerne Fragen! Regel ist, dass wenn ein Kalb geboren wird, veröffentlichen wir dies über meinen Instagram Account hof.gordes und  mein Facebook Konto Katharina Gordes. Dort stellen wir das Neugeborene jedes Mal individuell vor, und jeder Follower kann seinen Namensvorschlag abgeben. Zwei Tage später losen wir den Namen für das Tier aus. Wir beziehen unsere Kunden aktiv in unserem Konzept ein. Wer möchte, darf dazu gehören.

TOP: Viele Verbrauchen denken, Fleisch von artgerecht gehaltenen Tieren ist sehr viel teurer als Fleisch aus Massentierhaltung. Wie ist das bei Ihnen? 

Katharina Gordes: Wir bieten eine besondere und auch biozertifizierte Qualität, zu einem fairen Preis an. Der Kunde erhält ein gutes Produkt, er betreibt selber durch sein Einkaufsverhalten aktiven Umwelt- und Tierschutz. Bei Interesse, kann der Kunde dies gleich vor Ort kontrollieren und sich überzeugen. 

TOP: Wie kann bei Ihnen Fleisch bestellt werden? 

Katharina Gordes: Wir schlachten ganz regelmäßig. Gerne notieren wir vorab Bestellungen und Wünsche, dies ist telefonisch oder per WhatsApp unter 0151 16 55 73 80 möglich. Gerne auch über unser Bestellformular www.hof-gordes.de/das-fleisch-bestellen/bestellen/ oder einfach per E- Mail info@hof-gordes.de. Preis- Informationen senden wir gerne zu.