Anzeige

Individuelle Küchenarchitektur

Zum dritten Mal ist die individuelle Küchenarchitektur der Arnsberger Ulrich Sindern und Matthias Danziger vom Wohnmagazin „AW Architektur & Wohnen“ ausgezeichnet worden. Sindern Küchen ist damit unter den besten 111 Küchenstudios Deutschlands. Besonders ausschlaggebend für die Auszeichnung ist die eigene Manufaktur und die Gaggenau-Kochschule by Sindern Küchen am Arnsberger Neumarkt. Der Erfolg hat sich herumgesprochen: Sindern Küchen ist längst bundesweit tätig.

TOP: Herr Sindern, Sie haben das Küchenarchitektur-Gen schon in die Wiege gelegt bekommen. Ihr Vater, Franz-Heinrich Sindern, hat sich 1963 entschieden, maßgefertigte Einbauküchen zu entwerfen. Wo liegen die Parallelen zwischen seiner und Ihrer Arbeit? 

Ulrich Sindern: Richtig, mein Vater hat damals eine Schreinerei in Arnsberg-Bruchhausen eröffnet. Er wollte ein Pendant zu den industriell hergestellten Küchen haben, die es als Massenware gibt. Natürlich hat sich viel verändert, als ich 1989 das Geschäft übernommen habe. Aber eine Parallele gibt es: Der Anspruch, den Kunden außergewähnliche Planungen in Kombination mit hochwertigen Möbeln und neuester Gerätetechnik zu liefern und dabei individuell und somit unverwechselbar zu sein.

TOP: Küchenstudios gibt es viele. Wie schaffen Sie es, unverkennbar zu sein?

Ulrich Sindern: Als Küchenarchitekt kann ich auf eine fundierte Ausbildung und jahrelange Erfahrung zurückgreifen, um die Bedürfnisse meiner Kunden zu berücksichtigen. Gleichzeitig tragen die Küchen aber auch die individuelle
„Sindern-Handschrift“.

TOP: Was zeichnet diese Handschrift aus?

Ulrich Sindern: Ich bin nur dem Kunden, nicht aber der Industrie verpflichtet. Dadurch kann ich auf ein breites Spektrum an Möglichkeiten zugreifen. Beispielsweise in puncto Materialien. Oftmals stammen diese aus der näheren Umgebung, wie zum Beispiel die Grauwacke aus dem Bergischen Land für die Arbeitsplatten, oder sie werden in Unternehmen hergestellt, die in Arnsberg und Umgebung ansässig sind. Meine Frau und ich sind aber auch viel unterwegs und lassen uns inspirieren. In China haben wir zum Beispiel den Bambus für uns entdeckt. Aus den harten Bambusplatten werden in der Sindern-Manufaktur seit Jahren Arbeitsplatten, Tische, Theken und auch Fronten für die Küche angefertigt.

TOP: Neuerdings arbeiten Sie sogar mit Leder aus Afrika. Wie kam es dazu?

Ulrich Sindern: Auf einer Reise nach Namibia entdeckte ich das Leder der Bovine, einer Rinderrasse in Südwestafrika. Die erste fünf Quadratmeter große graue Lederhaut habe ich im Koffer mit ins Sauerland genommen. Das Schöne: Die Häute dieser Tiere bleiben nahezu naturbelassen, sie werden weder geschliffen, noch mit einer Prägung versehen, weisen somit markante Brandzeichen oder Narben auf. Wird dann das dicke Leder, das es in verschiedenen Farben gibt, vom örtlichen Polstermeister auf eine Sitzbank gezogen, erhält der Kunde ein Möbelstück mit Eigenschaften, die dem Anspruch von Sindern Küchen gerecht werden, nämlich ungewöhnlich, robust, unverwechselbar und einzigartig zu sein.

TOP: Was können wir auch zukünftig von Sindern Küchen erwarten?

Ulrich Sindern: Qualität und Kontinuität. Wir haben uns lange mit der Frage der Nachfolge beschäftigt, als klar war, dass unsere Kinder das Küchenstudio nicht übernehmen möchten. Matthias Danziger ist inzwischen Mitinhaber und Juniorpartner. Er war Monteur in einem großen Möbelhaus und freiberuflicher Küchenanbieter. Die in dieser Zeit gesammelten Erfahrungen bringt er jetzt in seinen neuen Tätigkeitsbereich ein. Seine Begeisterung für das Planen und Bauen von Küchen deckt sich mit unserem Enthusiasmus. Als gelernter Schreiner kennt Matthias die unterschiedlichen Materialen, weiß, wie sie kombiniert, veredelt und funktionell eingesetzt werden können. Dass er den gleichen Beruf gelernt hat wie mein Vater, passt natürlich gut ins Bild.

Sindern Küchen
Stephanusweg 35
59823 Arnsberg-Niedereimer
Tel.: 02931 6141
eMail: info@sindern.de
www.sindern.de