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JEDES HAUS KANN MITDENKEN!

Die Zahl der Ein­brüche in Nor­drhein-West­falen ist die­sen Som­mer zum er­sten Mal seit vielen Jahren rück­läu­fig gewe­sen. Ein Trend, der neben der ver­stärk­ten Pol­izeiar­beit auch da­rauf zurück­zuführen ist, dass unsere Häus­er im­mer sicher­er wer­den. Bei Elek­trotech­nik­ermeis­ter Falk Gös­sel in Balve suchen ver­stärkt auch Pri­vatleute Rat, wenn es darum ge­ht, das ei­gene Haus zu einem Smarthome zu machen. „Wir fin­d­en in­di­vi­du­elle Lö­sun­gen, die beste­hende Sys­teme mitein­bezie­hen und ge­nau auf den Kun­den zugesch­nit­ten sind“, so Gös­sel. „Jed­er hat an­dere Bedürfnisse und Pri­or­itäten. Neben dem Ein­bruch­schutz ist das En­ergies­paren ein ganz wichtiger Fak­tor. Außer­dem ge­ht es natür­lich um per­sön­lichen Kom­fort im All­t­ag.“ Ein­brech­er has­sen es am allermeis­ten, wenn je­mand zu Hause ist. Ge­nau die­sen Ein­druck kann man mithilfe mod­ern­er Tech­nik er­weck­en. Bish­er klebt der Paket­bote mit­tags ei­nen Zet­tel an die Haustür, wenn er et­was beim Nach­barn abgegeben hat. In den Stun­den bis zum Abend, wenn die Be­woh­n­er heimkehren, zeigt diese Nachricht für je­den Vor­beige­hen­den deut­lich an, dass sich hi­er ger­ade nie­mand aufhält. Mit der Smarthome-Tech­nik läuft das an­ders ab. „Klin­gelt je­mand, so schal­tet sich au­to­ma­tisch die Ge­gen­sprechan­lage mit Videokam­era ein“, er­läutert Falk Gös­sel. „Der Kunde spricht mit dem Paket­boten di­rekt über sein Smart­phone und sagt beispiel­sweise, er sei ger­ade im Bad und man möge das Paket hin­term Haus auf die Ter­rasse le­g­en. Von wo aus diese Bitte tat­säch­lich er­fol­gt, ist natür­lich an der Haustür nicht zu erken­nen.“ Umgekehrt hat der Hausbe­sitz­er durch seine Videotech­nik auch im­mer ei­nen Über­blick darüber, was sich ger­ade zu Hause ab­spielt. Das hilft, wenn es ein Ein­brech­er wider Er­warten doch schafft, die heimischen Sicher­heitsvorkehrun­gen zu über­win­den. Heil­froh über seine Kam­eras war beispiel­sweise ein Ehe­p­aar aus Lev­erkusen. Während sie sich im Türkei-Ur­laub ents­pan­n­ten, meldete ihr Smart­phone plöt­zlich Alarm. Bin­nen weniger Minuten alar­mierten die bei­den die Pol­izei im Hei­ma­tort, wenig später klick­ten die Hand­schellen und es kon­n­ten ge­suchte Se­ri­en­täter festgenom­men wer­den. Be­we­gungs­melder an Türen, Fen­stern und strate­gisch wichti­gen Po­si­tio­nen reg­istri­eren alles, was da­heim vorge­ht. Der Nutz­er kann selbst per App festle­gen, was gesche­hen soll, wenn die Sen­soren an­sch­la­gen. Möglich ist es zum Beispiel, den Nach­barn per Push-Nachricht in­for­mieren zu lassen, selbst auf die Kam­era zuzu­greifen oder aber auch täuschend echt­es Hun­dege­bell sowie ei­nen laut­en Sire­nen­ton ablaufen zu lassen. „So un­ter­schiedlich die einzel­nen Bedürfnisse sind, so vielfältig sind auch unsere tech­nischen Möglichkeit­en“, sagt Falk Gös­sel.

 
„Der Kaf­fee ist fertig“ – wann im­mer er es sein soll

Schilderun­gen über den All­t­ag im Smarthome klin­gen wie Zukunfts­musik, sind aber heute tech­nisch re­al­isier­bar. Man kommt gestresst von einem wichti­gen Meet­ing, will sich an­sch­ließend zu Hause noch ein paar Ak­ten anse­hen und kann bere­its vom Au­to aus die heimische Kaf­fee­mas­chine ak­tivieren. Ohne im Re­gen ausstei­gen zu müssen, öffnet man das Gara­gen­tor au­to­ma­tisch. Die Suche nach dem Haustürsch­lüs­sel ent­fällt eben­falls. Über­haupt be­gin­nt ein Tag in einem sch­lauen Zuhause sehr ents­pan­nt. Da lässt sich der Kaf­feevol­lau­to­mat auch so pro­gram­mieren, dass der Kaf­fee nicht nur je­den Mor­gen zu ein­er gewün­scht­en Zeit durch­läuft, son­dern sei­nen ver­führerischen Duft über die Kli­maan­lage gezielt in Rich­tung Sch­lafz­im­mer leit­et. Welche Beleuch­tung in welchem Raum am frühen Mor­gen an­genehm er­scheint, das lässt sich eben­so ein­stellen wie die Tem­per­a­tur im Badez­im­mer. Will man auf dem So­fa ein Buch le­sen, lässt sich mit einem Knopf­druck die Le­se­lampe an- und die restliche Beleuch­tung im Raum ab­schal­ten. Die dazu passende Playlist mit der ei­ge­nen Lie­blings­musik läuft gegebe­nen­falls schon auf Zu­ruf ab. Mit­tags im Su­per­markt entschei­det man sich spon­tan für eine Tie­fkühlpiz­za – der Back­ofen ist schon vorge­heizt, wenn man dann wied­er die Küche be­tritt. Hat die Wasch­mas­chine ihr Pro­gramm ab­solviert, sagt sie auf Wun­sch über das Handy Bescheid. „Die Möglichkeit­en sind nach oben hin schi­er grenzen­los“, so Falk Gös­sel. „Oft er­lebe ich, dass Kun­den von ihren er­sten smarten Geräten so begeis­tert sind, dass sie nach und nach im­mer mehr dazubestellen.“ Sein Un­terneh­men ist hi­er im­mer an der Seite der Haus­be­woh­n­er. Weil die Gös­sel Elek­trotech­nik neben ihren Pri­vatkun­den auch einige Gal­vanik-Be­triebe der Re­gion um­fassend be­treut, gibt es oh­ne­hin ei­nen 24-Stun­den-Notruf-Ser­vice. Zwar ge­ht im Smarthome wei­taus sel­ten­er et­was schief, als man denken kön­nte, doch das beruhi­gende Ge­fühl, im Fall der Fälle im­mer ei­nen kom­pe­ten­ten An­sprech­part­n­er parat zu haben, ist schön.

Das in­tel­li­gente Haus spart En­ergie
Smarthome-Tech­nik macht zweifel­los das Leben schön­er, daneben spart sie aber auch bares Geld. Au­to­ma­tische Sys­teme kön­nen Rol­l­lä­den herun­ter­fahren, sobald es dunkel wird. Ohne dass man bei Kom­fort oder Raumk­li­ma zurück­steck­en muss, fin­d­en die elek­trischen As­sis­ten­zsys­teme selbst her­aus, wann sie die Heizung au­to­ma­tisch dros­seln müssen, weil beispiel­sweise ger­ade gelüftet wird. Sie erken­nen, welch­er Raum mo­men­tan nicht so hoch tem­peri­ert sein soll, oder sie fahren aus der Ferne ges­teuert die Wärme wied­er hoch, wenn die Fam­i­lie aus dem Win­terur­laub zurück­kommt und es da­heim gerne gemütlich hätte. Un­ter der Lei­tung von Pro­fes­sor Vik­tor Grine­witschus von der Hoch­schule Ruhr West in Mül­heim an der Ruhr wur­den rund 40 Haushalte in NRW eine Heizpe­ri­ode lang in Bezug auf ihre Ver­brauchs­dat­en un­ter­sucht. An­sch­ließend richtete man elek­tronische As­sis­ten­ten für das Lüften und Heizen ein und überwachte erneut. Im Durch­sch­nitt sparten die Hau­sei­gen­tümer zehn Prozent ihr­er Heizen­ergie ein, in manchen Fällen waren es so­gar bis zu 25 Prozent. Dem­nach wür­den sich, so Pro­fes­sor Grine­witschus, de­rartige Sys­teme schon in­n­er­halb weniger Jahre rech­nen. Falk Gös­sel sie­ht aber über das reine En­ergies­paren hi­naus noch an­dere Vorteile für die Umwelt: „Es gibt heute im­mer mehr Kun­den, die schon ihre ei­gene Pho­to­vol­taikan­lage auf dem Dach haben. Über das Smarthome-Sys­tem kann man gezielt die Elek­trogeräte mit ih­nen verknüpfen. Das Ganze wird dann so pro­gram­miert, dass beispiel­sweise die Wasch­mas­chine mit So­larstrom läuft, wenn ger­ade die Sonne scheint. Wann das be­son­ders gün­stig ist, entschei­det die Smarthome-Zen­trale au­to­ma­tisch. Auch hi­er ist das Eins­par­potenzial für den Kun­den beachtlich, wenn man be­denkt, dass selbst ge­machter So­larstrom nur et­wa 12 bis 14 Cent pro Kilo­watt­s­tunde kostet. Die örtlichen En­ergiev­er­sorg­er neh­men in et­wa das Dop­pelte.“

Der Fach­mann sorgt für Sicher­heit
Im­mer wied­er verun­sich­ern Me­di­en­berichte die Smarthome-Nutz­er, wenn es darum ge­ht, dass Hack­er ei­nen virtuellen Weg in die hau­sei­gene An­lage ge­fun­den haben. Dabei lie­gen die Risiken aber oft bei den bil­li­gen IP-Kam­eras, die man sich spon­tan im Dis­coun­ter mitgenom­men hat. Falk Gös­sel: „Bei unseren An­la­gen wird von An­fang an das The­ma ‚Sicher­heit‘ großgeschrieben. Jedes angeschlossene Gerät gilt potenziell als Ein­fall­s­tor für die ge­samte Ver­net­zung. Da­her sind Fire­walls, bes­timmte Zu­griff­s­rechte und die op­ti­male Ver­sch­lüs­selung hi­er im­mens wichtig. Regelmäßig muss es Up­dates geben und die Be­treu­ung der An­lage ge­hört in fachkundige Hände.“ Ge­mein­sam mit seinem Team set­zt Falk Gös­sel voll auf die neuen Tech­niken. Die Rück­mel­dun­gen sein­er zufrie­de­nen Smarthome-Kun­den bestärken ihn tagtäglich darin.

Gös­sel Elek­trotech­nik
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Erschienen in: TOP MAGAZIN SAUERLAND 4/2018