https://www.aktionswoche-alkohol.de/presse/fakten-mythen/zahlen-und-fakten / Fotos: 123fr.com, Marcel Kamps, Hersteller

Megatrend Gesundheit

Entscheidend ist, was dabei rauskommt

Leise weckt mich meine Lieblingsmusik. Und noch bevor ich aufgestanden bin, analysiert meine Matratze meine nächtliche Schlafqualität. Sobald ich ganz wach bin, sendet sie via Bluetooth ein Signal in die Küche zur Kaffeemaschine. Natürlich kennt diese meinen Lieblingskaffee, der frisch gebrüht und genau zum richtigen Zeitpunkt auf mich wartet. Seitdem ich meine acht Stunden entspannt schlafe und mich sanft und ohne Zeitdruck wecken lasse, braucht mein Körper etwas mehr Zeit, um auf Touren zu kommen – und das gönne ich ihm. Noch im Halbschlaf bin ich vor dem Kaffeegenuss ins Bad getrottet. Dort hat die intelligente Toilette mein Morgengeschäft analysiert und wichtige Informationen über die Zusammensetzung und den Vitalstoffbedarf in meinem Körper zusammengestellt. Sobald ich fertig bin, hat der WC-Sitz meinen Blutdruck gemessen. Die Toilette ist so etwas wie mein „Freund und Helfer“ geworden, sie verfügt über eine wärmende WC-Brille und hat  nicht nur ein eingebautes Bidet, wodurch sich Feuchttücher erübrigen und der Toilettenpapierverbrauch auf ein Minimum reduziert wird, sie empfiehlt mir auch die passende Ernährung – exakt abgestimmt auf meinen Körper für diesen Tag. Außerdem sendet sie diese Daten automatisch, wenn sie nicht der Norm entsprechen, zu meinem Hausarzt und macht bei starken Unregelmäßigkeiten sogar selbstständig einen Termin für mich, der natürlich mit meinem Kalender abgestimmt ist. Arztbesuche haben sich seitdem unglaublich reduziert, denn ich werde gar nicht mehr krank. Meine speichelanalysierende Zahnbürste, die mir mit einem individuellen Unterhaltungsprogramm spielerisch sagt, wenn meine Zähne fertig geputzt sind, ergänzt meinen Bericht über meine aktuelle Tages-Vitalität. Wir Menschen verfügen heute jederzeit über Echtzeitdaten unseres Körperzustandes. Unser Verständnis von Lebensmitteln hat sich stark verändert: Neben nachhaltig produzierten, natürlichen Produkten ergänzen wir unsere Ernährung durch Medical Food. Bei Übergewicht wird automatisch ein Abstecher ins Fitnessstudio vereinbart, gleich mit passendem Programm, ganz individuell abgestimmt.

Nach meinem Kaffee setzt sich mein Smoothiemaker in Gang, denn ganz selbstständig wurden die passenden Lebensmittel beim nächstliegenden Händler online bestellt und in meine Wohnung geliefert – natürlich nur das, was in meinem Kühlschrank fehlt.  Sollte ich an diesem Tag unterwegs sein, bekomme ich entlang meiner Route leckere Restauranttipps mit Gerichten, die genau meinem Geschmack entsprechen.

Überhaupt ist es ein ganzheitlicher Kreislauf: Das WC erkennt in Echtzeit, was reinkommt und wieviel Wasser es zum Spülen benötigt. Damit kann die wertvolle Ressource Wasser geschont werden. Durch die parallele Info an den örtlichen Wasserversorger über die Zusammensetzung meines Abwassers, kann die Info über die Zusatzstoffe, Medikamente usw., dann direkt in der Aufbereitung umgesetzt werden. Unser Gesundheitsbewusstsein ist sensibilisiert, ohne dass wir uns mit ständigen Gedanken daran belasten.

Nachdem ich nun meinen Kaffee ausgeschlürft habe, fülle ich meine Wasserflasche und mache mich auf den Weg. Meine Flasche erkennt natürlich, ob ich genug trinke und wenn ich es vergessen habe, dann meldet sie sich bei mir. 

Ist das ein Idealzustand oder ein Alptraum? KI bestimmt unser Leben. Keine Möglichkeit der Selbstbestimmung mehr? Aber wenn wir ehrlich sind, hat uns das Lesen der vorausgegangenen Zeilen eher entspannt, als beängstigt, denn ich habe morgens richtig viel Zeit, meinen Kaffee zu genießen. Ich muss keine Gedanken mehr daran verschwenden, was ich denn am besten koche und wie ich es schaffe, diese Lebensmittel noch schnell einzukaufen. Ich muss weder „To-do-Listen“ schreiben noch meinen Tag strategisch planen. Ich bin ganz bei mir. 

Ein Megatrend kommt selten allein, so hat sich mit dem Einzug der Künstlichen Intelligenz (KI) ein neues Kapitel in der gesellschaftlichen Evolution aufgetan. Erstmals in der Geschichte der Menschheit hat sich die Beziehung zwischen Mensch und Maschine komplett verändert.  Wir werden zunehmend abhängig von Technologie. Doch mitten in der Digitalisierung kehrte das Sinnliche, das Anfassbare, das Konkrete und Sensible an die Macht zurück. Wir Menschen sind echte Überlebenskünstler. Letztendlich berührt uns nichts mehr wie unser Selbst. Dieser Trend steht stellvertretend für einen Wertewandel, in dem Optimierung nicht mehr Steigerung, sondern bewusste Balance bedeutet. Ein Beispiel ist die Achtsamkeitsbewegung, die nicht weltfremd oder spirituell ist, sondern die Rückeroberung der Selbstwirksamkeit bedeutet. So ist das oft, die wahren Zukunftstrends entwickeln sich als Gegenbewegung unserer menschlichen Krisen – Fortschritt braucht Weisheit. Diese Weisheit hat uns dazu bewegt, unser Massenkonsumverhalten zu verändern, lieber weniger kaufen, dafür werthaltige Dinge, mit einem hyggeligen Gefühl stundenlang mit netten Leuten irgendwo an einer langen Tafel sitzen und erzählen – das alles sind die Folgen aus unserm vorausgegangenen „Größer – Weiter – Besser – Mehr – Leben“.

Mehr Leben

So entwickelt sich auch unsere Einstellung zu Gesundheit, mit der wir rückblickend früher Raubbau betrieben haben, völlig neu:  Unser Bewusstsein dazu nimmt seit Jahren zu. Körperliches Wohlbefinden ist nicht mehr nur ein erstrebenswerter Zustand, sondern auch Lifestyle und Lebenssinn. Wir übernehmen immer mehr Verantwortung, informieren uns umfassend und wissen über viele Dinge Bescheid – vor allem mit Hilfe des Internets. Damit treten wir dem Gesundheitssystem in einer neuen Rolle gegenüber – selbstbewusst und auf Augenhöhe.

Obwohl unser Gesundheitssystem international als Vorzeigemodell galt, fremdelt es nun heute durch unsere wachsende Selbstbestimmtheit, weil wir zunehmend eigenverantwortlich über die Gesundheit von Körper, Geist und Seele mitbestimmen. 

Dies wird den Gesundheitsmarkt grundlegend verändern: Eine Arztpraxis ist dann kein „Reparaturbetrieb“ mehr, sondern hier wird individuelle, dynamische Lebensmedizin verabreicht, bei der es nicht mehr um Norm- und Durchschnittswerte geht, sondern um eine ganz individuelle Betrachtung jedes einzelnen Menschen. Gesundheit ist ein Megatrend – das äußert sich darin, dass gesundheitsorientierte Themen alle Bereiche unseres Alltags durchdringen und unsere Gesellschaft verändern. Es entsteht ein ganzheitliches Gesundheitsdenken aus Ernährung, Sport und Achtsamkeit. Unser wachsendes Bedürfnis nach natürlichen Produkten, vor allem unbehandelten Lebensmitteln, reicht auch in die Medizin hinein. Eine breite Bevölkerungsschicht entscheidet sich immer häufiger für natürliche Heilverfahren. Alternative Medizin und Schulmedizin haben sich aufeinander zubewegt. So kommen immer mehr Ärzte, wie zum Beispiel der Onkologe Prof. Michael Hallek von der Universitätsklinik Köln, dem Wunsch der Patienten nach, mit Natur-Verfahren eine Steigerung der Lebensqualität zu ermöglichen. 

Hier stellt sich auch die Frage, warum wir Medikamente nehmen, die neben dem Wirkstoff zusätzlich zahlreiche Füll- und Zusatzstoffe enthalten, die zu gesundheitlichen Problemen führen können. Die ersten Medikamente, bei denen Zusatzstoffe, die sogenannten „inaktiven Inhaltsstoffe“ wie Laktose, Gluten und Lebensmittelfarbe, vermieden oder reduziert werden, erfüllen den wachsenden Wunsch der Menschen nach natürlichen und reinen Produkten. Ungefähr 45 Prozent der Medikamente enthalten Laktose. Einem Drittel wird ein Lebensmittelfarbstoff zugesetzt, und 55 Prozent enthalten mindestens einen schwer verdaulichen Zucker. „Clean Meds“ werden zu einem neuen Bereich der Pharmaindustrie.  Auch Anbieter von naturheilkundlichen Wirkstoffen gehen dazu über, sich von ihrem esoterischen Touch zu befreien. So hat der Hersteller der bekannten Schüssler Salze mit seinen unübersehbaren und geheimnisvollen Zauberzahlen eine neue Produktlinie auf den Markt gebracht, wo draufsteht, bei welchem Problem es hilft. Auch Cleane Apps, die direkt auf das Profil des Patienten eingestellt werden, helfen, die richtigen und verträglichen Medikamente zu finden. Der Berliner Apotheker Maximilian Wilke entwickelte eine App für Patienten und eine Pro-Version, die sich an Apotheker und Ärzte richtet.

Nüchtern ist das neue Cool

Nüchtern betrachtet ist das Leben wundervoll! Kein Alkohol und trotzdem gut gelaunt: In New York feiern Sobriety-Partys und Bars, in denen es keinen Alkohol gibt, das Nichttrinken und das Leben ohne Kater. Statt mit stillem Wasser, Cola oder Schorle stoßen Sober-Curious-Fans mit exotischen Drinks mit viel Geschmack, aber null Promille an. Dabei bleiben sie nicht zu Hause. Spezielle Partys locken eine immer größere werdende Fangemeinde. Keinen Alkohol zu trinken, ist klug und wird zu einer lebensbejahenden Bewegung, zu einem hippen State-ment, bei dem es um die Fitness, Reinheit und Klarheit von Körper und Geist geht. Warum ist das so?

Immer mehr Menschen machen die Erfahrung, dass Alkohol sich zwar glänzend als sozialer Schmierstoff eignet, seine Wirkung und vor allem Nachwirkungen aber nicht so recht zu einem gesundheitsbewussten und nachhaltigen Lebensstil passen wollen. Im Gegenteil: Wer Alkohol trinkt, vernebelt das Bewusstsein, gefährdet die Figur und schläft schlechter; ganz zu schweigen von den gravierenden gesundheitlichen Problemen, auch Krebs, und dem hohen Suchtfaktor, den der Konsum von Alkohol mit sich bringt.  Auf keinen Fall passt dieses Genussmittel zu einem Lifestyle, in dem ökologisch produzierte, bewusst konsumierte Lebensmittel und womöglich eine vegetarische oder vegane Ernährung im Zentrum stehen.

Selbstinszenierung des eigenen Verzichts 

Dem Selbstoptimierer von heute geht es dabei wie dem Hipster von gestern: Keiner will einer sein, aber alle sehen so aus. Nur, dass der Bartträger mit Flanellhemd statt Craft Bier heute Kombucha, einen Ingwer Shot oder einen der vielzähligen Mocktails, also alkoholfreie Cocktails, trinkt. „To mock“ bedeutet, sich lustig machen, denn immer noch ist es heute gesellschaftlich verpönt, keinen Alkohol zu trinken. Oft steht man als bewusst abstinent Lebender eher da, als habe man ein Problem oder als sei man einfach komisch. Den Sekt beim Empfang abzulehnen, passt einfach nicht in eine Gesellschaft, in der Alkohol tief in Kultur und Ritualen verwurzelt ist. Nüchtern betrachtet schaut man jedoch dabei zu, wie sich das Problem in unserer Gesellschaft ausbreitet.

Hipper Lifestyle und gesunder Genuss

Nicht nur in den USA haben sich mittlerweile alkoholfreie Bars und Restaurants etabliert. In London eröffnete die „Redemption Bar“ jetzt ihren dritten Standort, und das alkoholfreie Mindful Drinking Festival 2019 zog in der britischen Hauptstadt mehr als 10.000 Besucher an. „Mr. Sober Sensation“, der deutsche Gideon Bellin aus Frankfurt, ist Gründer und Initiator von Sober Sensation. Heute tourt er mit seinen legendären Sober Sensation Partys durch das Land. Die Spitzengastronomie ohne begleitende Weine zu ihren Menüs war bisher undenkbar. Die Sommeliers in den hippen Berliner Lokalen wie dem „Einsunternull“ oder dem „Horvath“ haben inzwischen nachgezogen. Hier kommen Getränke wie ein hausgemachter Wasserkefir, Radicchiowasser mit Mandel-Zitronenöl oder Birnenessig mit Kräutern gut an zu den betont schlicht-aufsehenerregenden Gerichten. 

Alkoholfreie Weine und Spirituosen erobern den Markt

In die gleiche Kerbe schlagen auch Spirituosen, die mittlerweile alkoholfrei produziert werden. Beispielsweise der Gin „Siegfried Wonderleaf“ oder alkoholfreier Wein wie der vom Berliner Start-up Kolonne Null. In Bereich der Schaumweine und Sekte gibt es neben vielen anderen schon seit langem als Vorreiter den Lightlife aus der Schlosskellerei Wachenheim. Bei Coca-Cola haben die Verantwortlichen jetzt mit Bar None auf diesen Trend reagiert: Sie nahmen eine Range hipper neuer Drinks ohne Alkohol für Erwachsene in das Sortiment auf.  Mit „Kolonne Null“ ist in der deutschen Hauptstadt zudem ein weiterer innovativer Neuling im Getränkesegment an den Start gegangen: Die Firma hat sich auf das Entalkoholisieren von Weinen spezialisiert. 

Die ausgeschlafene Gesellschaft 

Der Schlaf spielte lange Zeit eine Nebenrolle, schlimmer noch, die Schlafenszeit wurde in unserer Selbstoptimierungsgesellschaft auf ein Minimum verkürzt. Doch inzwischen ist klar: Nur wer seinem Körper und Geist ausreichend Zeit zur Regeneration ermöglicht, ist auch leistungsfähig. Auch das ist eine Seite des Achtsamkeitstrends. Arbeit, Freizeit und der Schlaf bilden die drei Säulen der individualisierten Gesundheit. Zahllose Produkte und Dienstleistungen, Apps, die den Schlaf vermessen, und Beratungsangebote rund um das Thema Schlafen und Regeneration wurden in der vergangenen Zeit entwickelt. Sie sollen uns dabei helfen, gesünder und fitter zu werden, sodass wir ein sicheres und ausbalanciertes Leben führen können. 

Einen besonderen Wohlfühleffekt haben zum Beispiel Gravity-Decken, die als Bettdecke besonders schwer sind und durch den Tiefendruck dem Körper das Gefühl einer Umarmung vermitteln. Die Decken sind bis zu zwölf Kilo schwer und angepasst an das Körpergewicht und persönliche Empfinden individuell wählbar. Bei angemessenem Gewicht wird die Ausschüttung des Glückshormons Serotonin und des Schlafhormons Melatonin gefördert und gleichzeitig der Cortisolspiegel (sog. Stresshormon) gesenkt. Das Ergebnis ist ein euphorisches Gefühl der völligen Entspannung des Körpers und des Nervensystems. So wird Schlaf zum gesundheitlichen Allheilmittel und zum neuen Statussymbol.

Medizin wird weiblich

Das jahrzehntealte Ungleichgewicht in der Bewertung von Frauen- und Männergesundheit wird zumindest ansatzweise ausgeglichen: Zwar waren Frauen von jeher gesundheitsinteressierter als Männer, trotzdem fanden weibliche Gesundheitsprobleme viel weniger Beachtung.  Selbst von Arzneitests waren Frauen auf Grund möglicher Hormonschwankungen bisher ausgeschlossen. Und die junge männliche Maus war Basis für alle entwickelten Medikamente, dabei stellt die Pharmaindustrie gerade fest, dass die Hälfte der Weltbevölkerung weiblich ist. Es gibt also einen riesigen Markt zu erobern, wobei die Vorreiterrolle auf der Seite der jungen innovativen Frauen liegt.

FemTech

So gründete Ida Tin, die für den Begriff FemTech steht, 2013 ein Start-up in Berlin und entwickelte die App „Clue“, die den weiblichen Zyklus verfolgt. Bereits heute nutzen 10 Millionen Frauen in 190 Ländern die App.  Dreiviertel aller Frauen haben Probleme mit Hitzewallungen in den Wechseljahren. „Grace Cooling“, ein smartes Armband, das entwickelt wurde, um die Wechseljahressymptome zu tracken, verhindert aufsteigende Hitzewallungen. FemTech umfasst neben den Bereichen „Reproduktionsmedizin“ noch drei weitere Themen: „Schwangerschafts- und Neugeborenen-Services“, „Becken- und Uterus-Gesundheit“ sowie „Allgemeine Frauengesundheit und Female Wellness“.

www.helloclue.com

www.gracecooling.com 

Einige Booms aus dem Gesundheitsbereich:

• Pro Aging: Ältere werden mit ihrer Erfahrung und Weisheit zu wichtigen Entscheidungsträgern. „Pro Aging“ ist eine neue und  zukunftsweisende Haltung. 

• Mind-Sport: Resonanz-Sportarten wie zum Beispiel Stand Up Paddling, Surfen, Trampolinspringen und im Chor singen, wobei es hier weniger um die endlose Steigerung der eigenen Leistung als um das gemeinsame Erlebnis, um Spaß und Freude geht.

• Movement Culture: Weg von Körper-Idealisierung, hin zu Bewegung als solches, also nicht auf Teufel komm raus joggen, sondern die Bewegung an sich genießen.

• Digital Health: Ermöglicht einfache Behandlungsmethoden ohne persönliche Arztbesuche. Schon heute bieten niedergelassene Ärzte via Video Telesprechstunden an.

• 3D-Biodruck: Ein ungarischer Professor hat im Silicon Valley einen 3D-Drucker entwickelt, mit dem er menschliche Herzen drucken will. Aus Zellen des Organempfängers will er ein Organ herstellen, das vollständig den immunologischen, zellulären und anatomischen Eigenschaften des menschlichen Patienten entspricht. Auch der US-Forscher Anthony Atala arbeitet an solch einem Projekt. Er konnte bereits eine selbst gedruckte Blase verpflanzen. Viele Unternehmen, Labore und Universitäten auf der ganzen Welt erforschen dieses Gebiet. Dank 3D-Drucktechniken können Zellen und Biomaterialien kombiniert werden, um biomedizinische Teile herzustellen, die die gleichen Eigenschaften wie natürliches Gewebe vorweisen.

 

Beate Schneider