REGIONALES

Samstag, 22 Juni 2024

Der nächste Schritt ist gemacht

Im Rahmen der ersten Ausgabe des fobikus – dem Kunstförderpreis für Südwestfalen – hat sich die Jury zum ersten Mal getroffen.

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Der fobikus/23 nimmt Form an: Zwar steht derzeit noch kein Termin für die Preisverleihung fest, aber hinter den Kulissen kam die Kunst bereits in Bewegung: Alle teilnehmenden Künstler haben ihre jeweiligen Werke eingereicht, um sie von der Jury begutachten zu lassen. Im Rahmen der (An-)Lieferung sind viele angenehme und konstruktive Gespräche zwischen den Kunstschaffenden und dem Veranstalter zustande gekommen.
Anfang März war es dann so weit: Detlev Kümmel kam samt Lebensgefährtin nach Arnsberg, um die Werke gemeinsam mit weiteren Jurymitgliedern in Augenschein zu nehmen. Dabei fielen die Vielfalt der Techniken, Materialien und Farben direkt ins Auge: „Der erste Eindruck war definitiv sehr positiv. Wir hatten anregende Diskussionen und neue Ideen. Südwestfalen kann auf seine lebendige Kunstszene stolz sein“, resümiert die Jury einhellig.
Apropos: Aktuell werden noch weitere Jurymitglieder aus regionalen Kunstvereinen, Museen, Politik oder Wirtschaft gesucht! Eines der gesuchten Jurymitglieder hat außerdem die Möglichkeit, den fobikus/23 als Partner mitzupräsentieren.
Weitere Infos zum fobikus gibt es auf der Website www.fobikus.de sowie auf Social Media (www.facebook.com/fobikus und www.instagram.com/fobikus).

 

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KÜNSTLER

 

Musa Saroglu

Der Künstler Musa Saroglu aus Attendorn manifestiert seine Bilder auf selbst gebauten Leinwandrahmen. Mittels Spachteltechnik und Acrylfarben kreiert er einzigartige Kunstwerke.
Seine Kreationen zeichnet er modern, abstrakt und zeitgenössisch. Die Besonderheit seiner Leidenschaft liegt darin, individuelle Wünsche im Auftrag seiner Kunstliebhaber expressionistisch darzustellen.

 

Simone Fengler

Simone Fengler begeistert sich bereits seit ihrer Kindheit aktiv für die Malerei. Der Umgang mit den Farben fasziniert die Zahntechnikerin immer wieder aufs Neue. „Meine überwiegend großformatigen Bilder gestalte ich mit Pinsel, Spachtel und Schwamm. Zum Großteil arbeite ich mit Acryl- und Ölfarben, Pigmenten und Lack.“
Fenglers Werke zählen zur abstrakten, experimentellen Malerei, aber auch Pop-Art-Bilder und Porträts gehören zum Portfolio. „Die Ideen entstehen zunächst in meinem Kopf, oft aber auch erst während des Malens beim Gestalten von Flächen und Strukturen.“ Zu sehen sind einige ihrer Werke unter „SF Art - Paintings“, einem persönlichen Blog auf Facebook.

 

Annette Hakenberg

„Sehen – aufnehmen – gestalten – wiedergeben“ sind die Basiselemente für die kreative Fotografie von Annette Hakenberg. Die 1967 geborene Neheimerin ist seit ihrer Jugend begeisterte Fotografin. Für ihre Werke nutzt sie neben einer Kamera auch Adobe Photoshop.
„Den Eisberg auf Reisen, den Leuchtturm am Strand, den Sand in der Wüste, ein altes Haushaltsgerät oder Motive aus der heimischen Natur entdecken – alles weckt mein Interesse an der fotografischen und gestalterischen Umsetzung. Meine künstlerische Ader entfaltet sich after work.“ Hakenberg stellt ihre Werke zudem auf der Online-Plattform Adobe Behance vor.

 

Eva Warnstorf-Szuszies

Eva Warnstorf-Szuszies (Mitglied im Bund Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK), Oldenburg) ist bereits seit einem Vierteljahrhundert künstlerisch aktiv.
Für sie ist die Malerei ein lebendiges Medium und eine ebenso starke Ausdrucksform wie die Sprache, die Schrift und/oder der Tanz. „Alles, was nicht besprochen, beschrieben oder abgetanzt werden kann, kann in der Malerei ausgedrückt werden. Wenn sich dann im Malprozess Türen nacheinander öffnen, erlebe ich mich im wirklichen Flow.“

 

Iris Schulte

Iris Schulte ist eine freischaffende Künstlerin aus Ense und kommt gebürtig aus Arnsberg.
Ihr Motto „Das Leben und die Kunst ist bunt, oder sollte es zumindest sein“ findet sich in ihren farbenfrohen Werken wieder. Durch die Fachoberschule für Gestaltung wurde sie bestärkt, zu malen und immer wieder neue Techniken auszuprobieren.
Schulte malt mit Acryl, Aquarell, Pastellfarben und zeichnet gern mit Bleistift und Kohle. Derzeit arbeitet sie an der Illustration eines Kinderbuches, das sie mit der Autorin Klara (ihrer zwölfjährigen Nichte) entwickelt.

 

Jack Mason

Jack Mason ist ein in Drolshagen ansässiger Spachtelmaler. Ursprünglich aus Großbritannien stammend, zog er 2012 mit seiner Freundin (heute Ehefrau) nach Deutschland. Nach über einem Jahrzehnt als Erdbebenforscher und Geologe beschloss er, Vollzeitkünstler zu werden.
Beim Malen von Porträts trägt er mit Spachteln dicke Acrylfarbe auf große Leinwände auf, was die Entwicklung von Textur und Tiefe ermöglicht. Durch die Erfassung der Konturen eines Gesichts und des reflektierten Lichts kann er mit kräftigen Messerstrichen die zum Ausdruck gebrachte Emotion offenbaren.

 

Lydia van Fondern

Lydia van Fondern ist in Ense aufgewachsen und lebt heute mit vielen Tieren auf einer kleinen griechischen Insel. Sie ist nach einer Pause von mehr als einem Vierteljahrhundert erst vor etwa fünf Jahren zurück zur Kunst gekommen.
Ihre große Leidenschaft ist das Portrait – dabei spielen die Materialien eine eher untergeordnete Rolle. Sie arbeitet hauptsächlich in Kohle, Pastell, Öl und fertigt Monotypien an. Der Reiz liegt in der Herausforderung, den Charakter und die Seele der Menschen einzufangen und abzubilden.
Ihre Werke befinden sich mittlerweile in privaten Sammlungen in verschiedenen Ländern Europas sowie in den USA.

 

Monika Voss

Seit ihrer ersten Ausstellung 1999 im Stadtmuseum Brilon erfolgte für die Künstlerin Monika Voss ein konstanter Wachstumsprozess ihrer malerischen Entwicklung. Mit dem Pinsel trägt sie Acrylfarben schichtweise auf großformatige Leinwände auf.
Durch ein sensibles Spiel mit Farben, Licht und Schatten entstehen ausdrucksstarke Bilder, die dem Betrachter seine Empfindungen näherbringen. In ihrer Malerei bevorzugt sie figürliche Darstellungen und Motive der Natur. Ausbildungen in der Kunsttherapie sowie in Malkursen, eigene Kreativangebote im schulischen und sozialen Bereich unterstützten ihren Schaffensprozess.

 

Rudolf Roebling

Der Bestwiger Künstler Rudolf Roebling hat sich neben Phasen der Arbeit mit Deckfarben und mit farbigen Pastellkreiden ganz der Ölmalerei gewidmet. Sein erstes Ölbild schuf er bereits 1955 in Hagen.
Roebling bevorzugt leuchtende Primär- und Sekundärfarben, die mit einem breiten Pinsel pastos auf die Leinwand aufgetragen werden. Das Zusammenspiel der Farben und der Hell-Dunkel-Kontrast erzeugen eine bestimmte intendierte Wirkung und eine individuelle Stimmung.

 

Stephanie Messer

Die Neuenrader Künstlerin Stephanie Messer ist Malerin und Grafikerin.
Ihre Arbeiten zeichnen sich durch hochwertige Vielfalt aus. Dabei legt sie sich im Wechsel der verwendeten Medien nicht auf ein Genre fest und knüpft dennoch an klassische Gestaltungsprinzipien an. Übergreifend zu erkennen ist jedoch der grafische Duktus, der sich in ihren Werken, die sie bereits in einigen Ausstellungen präsentierte, wiederfindet.

 

Kathrin Golgowski & Daniela Hille

Kathrin Golgowski und Daniela Hille bilden ein Künstlerduo. Beide Frauen sind gebürtige Hagenerinnen und leben auch in der Stadt am Rande des Ruhrgebietes. Neben ihren gemeinsamen Kunstprojekten eint sie das Übernehmen gesellschaftlicher Verantwortung:
Kathrin Golgowski ist studierte Sozialpädagogin und in der Familien- und Jugendhilfe tätig. Daniela Hille leistet allgemeinen Sozialdienst und arbeitet mit pflegebedürftigen älteren Menschen. In ihren Werken verarbeiten die zwei Künstlerinnen die generationenübergreifenden Eindrücke und menschlichen Schicksale ihres Berufslebens.

 

Hartmut Funke

Hartmut „Lorenz“ Funke war bis 2019 Gründer und Inhaber der Werbeagentur SPARK aus Neheim.
Neben seinem Beruf brachte ihm die Malerei hin und wieder etwas Abwechslung zum Alltag; zumeist wurden Gemütszustände, positiv wie negativ, auf die Leinwand gebracht.
Nach seinem kompletten Ausscheiden aus der Agentur möchte er sich zukünftig verstärkt mit der Restaurierung und dem Upcycling schöner alter Dinge befassen. Darüber hinaus würde er auch gern als Illustrator weiterarbeiten. Vorherrschend ist allerdings die Tätigkeit als freier Künstler.

 

Edda Cosack

Edda Cosack ist 21 Jahre alt und in Lippstadt geboren und aufgewachsen. Aktuell studiert sie Fine Arts in Enschede in den Niederlanden, was ihr aufgrund des hohen Praxisbezugs und einer breitgefächerten Themenvielfalt viele interessante Einblicke in das künstlerische Schaffen gibt.
Cosack interessiert sich für die Arbeit mit Ölfarbe und erstellt am liebsten charakteristische Werke im Stil des Hyperrealismus. Motive sind unter anderem Dinge, Menschen und Tiere aus ihrem nahen Umfeld. Mittlerweile hat Cosack etwa 20 Bilder erstellt, welche sie auch auf ihrem Instagram-Profil präsentiert.

 

Martin Hümmecke

Gegenstand der Arbeit Martin Hümmeckes ist die subjektive mentale und emotionale Realität, die sich als Summe eigener Erinnerungen und Erfahrungen zu einer inneren Welt zusammenfügt: „Ein wesentliches Element meiner Arbeit ist die Konzentration auf die Linie, die mir in ihrer kraftvollen Einfachheit den Zugang zu meinen Bildkonstellationen ermöglicht.“
Der Entstehungsprozess von Hümmeckes Werken ist dabei ein in vielerlei Aspekten unbewusster Prozess, der ihm oft erst später die tiefere Bedeutung klarmacht. Seine Arbeitsweise weist viele Parallelen zum Surrealismus, zum Symbolismus und zur Urban Art auf. Technisch bewegt er sich zwischen Grafik und Malerei, wobei die Möglichkeiten der digitalen Bildbearbeitung in den letzten Jahren einen zunehmenden Einfluss hatten.