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Nicht nur klassische Unternehmen, sondern auch Krankenhäuser nutzen sie ungemein: Die Rede ist von der Digitalisierung. Richtig implementiert, können neue technische Möglichkeiten für Mitarbeiter und Patienten gleichermaßen einen erheblichen Mehrwert bieten. Im Winterberger St. Franziskus-Hospital hat man die großen Chancen der Digitalisierung längst erkannt und nutzt sie bereits aktiv in vielen Bereichen des Klinikalltags. „Das ist natürlich ein fortlaufender Prozess, zumal sich die Digitalisierungsmöglichkeiten nicht nur auf einen Fachbereich beschränken“, erklärt Geschäftsführer Dennis Figlus. Beispielsweise hat sich im Bereich der Hospitalverwaltung viel getan, wie Isabell Eickhoff als Leitung des Verwaltungsmanagements zu berichten weiß: „Ein aktuelles Projekt ist die Einführung eines Dokumentenmanagementsystems (DMS). Es erlaubt neben der digitalen Organisation und Koordination von Dokumenten auch die sichere Datenarchivierung. Sowohl das Vertragsmanagement als auch die Personalakte soll nach Umsetzung vollständig digital abgewickelt werden.“ Ebenfalls in aller Munde: Digitale Patientenakten. Auch dieses bewusst vorangetriebene Projekt hilft den Mitarbeitern des Winterberger St. Franziskus-Hospitals, etwa durch einen schnelleren und übersichtlicheren Datenzugriff. Im ersten Schritt soll dies mit der ambulanten Patientenakte umgesetzt werden. „Unsere Patienten werden im Zuge der Anmeldung in eine Art ‚digitales Wartezimmer‘ gesetzt. Der gesamte Ablauf einschließlich Dokumentation erfolgt dann nur noch über unser Krankenhausinformationssystem (KIS) einschließlich Langzeitarchivierung.“, erklärt Isabell Eickhoff. Neue technische Geräte wie Laptops mit Docking-Stations ermöglichen den Mitarbeitern zudem das mobile Arbeiten im gesamten Gebäudekomplex sowie auch auswärts, z. B. im Homeoffice. Apropos Stationen: Dass die Digitalisierung im Winterberger St. Franziskus-Hospital bewusst als ganzheitlicher Veränderungsprozess konzipiert wird, zeigt sich auch im Bereich der stationären Betreuung. Ärzte und Pflegepersonal können durch moderne Stationstablets zum Beispiel digitale Visiten durchführen. „In eigener Sache können diese Tablets auch als praktische Weiterbildungsmöglichkeiten genutzt werden“, ergänzt der ärztliche Direktor Dr. med. Matthias Schäfer. „Konsequent angewendet ermöglicht die Nutzung digitaler Optionen neben einer mobileren Betreuung letztlich auch eine Verkürzung der aktiven Bereitschaftszeiten.“ Gleichzeitig profitieren auch die Patienten von den digitalen Neuerungen: Neben einer modernen, volldigitalen Röntgenanlage können Untersuchungen und Diagnosen dank eines hochleistungsfähigen modernen CTs sogar noch genauer durchgeführt werden. „Letztendlich handelt es sich hierbei um eine klare Win-Win-Situation für alle Beteiligten.“, fasst Isabell Eickhoff zusammen.